Akkreditierungsrat

Organigramm Stiftung Akkreditierungsrat

Der Akkreditierungsrat ist das zentrale Beschlussgremium der Stiftung

Akkreditierungsrat. Er entscheidet über die Akkreditierung und Reakkreditierung von Studiengängen, hochschuleigenen Qualitätssicherungssystemen und alternativen Verfahren.

 

Die Mitglieder des Akkreditierungsrates werden für die Dauer von vier Jahren bestellt.


Kommende Sitzungstermine des Akkreditierungsrates

Dienstag, der 26.02.2019 (99. Sitzung des Akkreditierungsrates)

Dienstag, der 04.06.2019 (100. Sitzung des Akkreditierungsrates)

Dienstag, der 17.09.2019 (101. Sitzung des Akkreditierungsrates)

Donnerstag/Freitag, 21./22.11.2019 (102. Sitzung des Akkreditierungsrates)


Mitglieder des Akkreditierungsrates

Vorsitz: Prof. Dr. Reinhold R. Grimm

Stellv. Vorsitz: Prof. Dr. Holger Burckhart


Hochschulvertreter

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt, Bauhaus-Universität WeimarProf. Dr. Hans-Joachim Bargstädt (1955) ist Professor für Baubetrieb und Bauverfahren an der Bauhaus-Universität Weimar. Er studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Braunschweig und dem Georgia Institute of Technology, Atlanta (USA). Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium am Institut Supérieur du Béton Armé, Marseille (Frankreich) mit dem Diplóme d‘ISBA. Nach der Promotion zum Dr.-Ing. (im konstruktiven Ingenieurbau an der TU Braunschweig) arbeitete er als Bau- und Projektleiter und leitete schließlich mehrere Jahre die Niederlassung Mecklenburg-Vorpommern und später die Direktion Nord der Philipp Holzmann AG. Ende 1999 wurde er zum Universitätsprofessor ernannt. 2012/2013 war er Gastprofessor an der National Taiwan University. Bargstädt war als Gutachter sowie in Fachausschuss und Akkreditierungskommission an zahlreichen Akkreditierungen von Studiengängen im In- und Ausland beteiligt sowie für Evaluationen von Studiengängen (z. B. der deutsch-französischen Hochschule) und Wissenschaftsbereichen (z. B. im Auftrag des Wissenschaftsrats) tätig. Er ist Mitglied des DFG-Fachkollegiums 410 Bauingenieurwesen und Architektur. Seit 2017 ist er zudem Vorsitzender von 4ING, dem Dachverein der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten e.V.

Prof. Dr.-Ing. Stefan Bartels, Fachhochschule LübeckProf. Dr.-Ing. Stefan Bartels (1959) ist Professor für Hochfrequenztechnik und Mikrowellentechnik am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik und ehemaliger Präsident der Fachhochschule Lübeck. Er studierte Elektrotechnik und Nachrichtentechnik an der Universität Hannover, an der er im Bereich Hochfrequenztechnik auch promovierte. Der Ruf an die Fachhochschule Lübeck folgte im Jahr 1993. Zwischen 2004 und 2014 leitete er die Hochschule als deren Rektor bzw. Präsident.
Vor seiner Wahl zum Rektor der Fachhochschule Lübeck war Bartels bereits Prodekan und Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik und in diesen Funktionen für die Modularisierung und Internationalisierung der Lehre sowie die Einführung von Online-Studiengängen verantwortlich. Er ist außerdem Mitglied des Beirates der Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz.

Prof. Dr. Heike Faßbender, Technische Universität BraunschweigProf. Dr. Heike Faßbender (1963) studierte Mathematik an der Universität Bielefeld. Nach dem Diplom schloss sich 1989 bis 1991 ein Master-Studium mit Fulbright-Stipendium im Bereich Informatik an der State University of New York at Buffalo, USA, an. Danach wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Universität Bremen, wo sie 1994 mit Auszeichnung promovierte. Unterbrochen von zahlreichen Auslandsaufenthalten war Professor Faßbender weiter an der Universität Bremen als Wissenschaftliche Assistentin beschäftigt. Nach der Habilitation 1999 nahm sie im April 2000 einen Ruf auf eine C4-Professur auf Zeit an die TU München an. Seit Oktober 2002 ist sie Professorin für Numerische Mathematik der TU Braunschweig. Seit 2004 leitet sie die Arbeitsgruppe Numerik des Instituts Computational Mathematics, dessen geschäftsführende Leiterin sie von 2004 bis 2010 war und seit 2017 erneut ist. Von 2007 bis 2008 war sie Gründungs-Dekanin der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät und von 2008 bis 2012 Vizepräsidentin Lehre, Studium und Weiterbildung der Technischen Universität Braunschweig. Professor Faßbender ist außerdem Präsidentin der Gesellschaft für angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM) sowie seit 2017 Mitglied im Hochschulrat der Bergischen Universität Wuppertal.

Prof. Dr. Reinhold Grimm, Vorsitzender des AkkreditierungsratesProf. Dr. Reinhold Grimm ist emeritierter Professor für romanische Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Theologie, Germanistik, Philosophie und Romanistik an den Universitäten in Tübingen, Heidelberg, Poitiers und Paris. Nach seiner Promotion (1971) habilitierte er in Konstanz im Bereich der allgemeinen und romanischen Literaturwissenschaft (1979). Zu seinen Forschungsfeldern zählen u.a. die romanistische und mittellateinische Mediävistik, der Übergang von der Aufklärung zur Romantik sowie Realismus und Art social im französischen 19. Jahrhundert.
Grimm war lange Jahre Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentages (1998-2008) sowie Mitbegründer und Präsident des Allgemeinen Fakultätentages (2000-2008). Seit 2007 hat er den Vorsitz des Akkreditierungsrates inne. Er war von 2003 bis 2013 stellvertretender Vorsitzender des Universitätsrates der Universität Wien und ist Vorsitzender des Hochschulrates der Universität Leipzig (seit 2014).
Er ist Chevalier de l’Ordre des Palmes académiques (1987), Cavaliere dell’Ordine al Merito della Repubblica Italiana (2003) sowie Träger des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik Österreich (2013).

Prof. Dr. Petra Gromann, Hochschule FuldaProf. Dr. Petra Gromann (1953) ist Professorin für Rehabilitation an der Hochschule Fulda. Sie studierte Soziologie an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt und promovierte dort zum Thema „Psychisch kranke Frauen“. Darauf folgten psychotherapeutische Ausbildungen und die Entwicklung von Weiterbildungsprogrammen mit dem Schwerpunkt „Berufliche Fortbildung im Bereich psychisch kranker / geistig behinderter Menschen“. Im Rahmen Ihrer beruflichen Erfahrungen standen Entwicklung und Leitung von regionalen Verbundsystemen (Enthospitalisierung einer psychiatrischer Langzeitklinik) im Mittelpunkt. Seit 1993 hat Petra Gromann die Professur an der Hochschule Fulda inne. Von 2000-2004 war sie Dekanin und Vizepräsidentin für Lehre und Studium. Seit 2002 ist sie in der Entwicklung von berufsbegleitenden blended learning BA / MA Studiengängen der sozialen Arbeit sowie als Studiengangsleiterin BASA-online, basa-dual und maps-online Schwerpunkt Gemeindepsychiatrie und als Koordinatorin des basa/maps Hochschulverbundes tätig. Prof. Dr. Gromann ist Gründungsmitglied des Instituts für personenzentrierte Hilfen an der Hochschule Fulda und Jury-Mitglied des Hessischen Hochschulpreises „Exzellenz in der Lehre“.

Prof. Dr. Hans-Joachim Roth, Universität zu KölnProf. Dr. Hans-Joachim Roth (1959) studierte Erziehungswissenschaft, Germanistik, Skandinavistik und Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, wo er im Jahr 1989 zum Dr. phil. promovierte und im Jahr 2000 habilitierte. Von 1999 bis 2003 hatte Prof. Dr. Roth eine Vertretungsprofessur an der Universität Hamburg inne. Darauf folgte seine Berufung auf die C3-Professur für International und interkulturell vergleichende Erziehungswissenschaft, Schwerpunkt Primarstufe am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Von 2000 bis 2005 war er Vorsitzender der Kommission Interkulturelle Bildung der Sektion für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Im Jahr 2005 wurde Prof. Dr. Roth auf die W3-Professur Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Interkulturellen Pädagogik an der Universität zu Köln berufen. Von 2007 bis 2009 war er Studiendekan der Humanwissenschaftlichen Fakultät und von 2009-2017 Dekan der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Von 2011 bis 2013 war Prof. Dr. Roth wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln.

Prof. Dr. Burkhard Schmager, Ernst-Abbe-Hochschule JenaProf. Dr.-Ing. Burkhard Schmager (1958) ist Professor für Betriebswirtschaftslehre, PPS, Produktionsmanagement an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und promovierte dort im Jahr 1990. Seit 1991 war Burkhard Schmager als Projektleiter und Partner in einer Mittelständischen Unternehmensberatungsgesellschaft in Hamburg tätig. Seit 1994 hat er eine Professur an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen inne. In den Zeiträumen von 2002-2005 und 2008-2014 war Professor Schmager Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung. Seit 2012 ist er Projektleiter im Qualitätspakt-Lehre Projekt „Studium Integrale und dezentrale Qualitätsverbesserung“ an der EAH Jena. Zudem war von 2005-2014 Mitglied der Akkreditierungskommission von ACQUIN und ist als Gutachter sowohl in Programm- und Systemakkreditierungsverfahren als auch als DAAD-Gutachter tätig. Neben seiner Mitgliedschaft im Vorstand des Fakultäten-&Fachbereichstages Wirtschaftsingenieurwesen ist er Mitglied in zahlreichen Fachorganisationen, darunter der VDI-Fachgesellschaft ADB, der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft und der Deutschen Gesellschaft für Qualität.

Prof. Dr. Martin Ullrich, Hochschule für Musik Nürnberg Prof. Dr. Martin Ullrich (1971) studierte Klavier (Diplommusikerziehung) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und an der Universität der Künste Berlin sowie Musiktheorie und Gehörbildung, ebenfalls an der Universität der Künste Berlin. Im Jahr 2005 schloss er seine Dissertation im Fach Musikwissenschaft zum Thema „Kontrapunkt bei Schumann“ ab. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Musik Robert Schumanns, die Theorie der populären Musik und das Verhältnis von Musik und digitalen Medien. Sein besonderes wissenschaftliches Interesse gilt der Rolle von Musik und Klang im interdisziplinären Kontext der Human-Animal Studies. Martin Ullrich unterrichtete Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und an der Universität der Künste Berlin. Von 2005 bis 2013 (seit 2009 beurlaubt) hatte er eine Professur für Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin inne. 2013 wurde er auf eine Professur für Interdisziplinäre Musikforschung mit Schwerpunkt Human-Animal Studies an der Hochschule für Musik Nürnberg berufen. Von 2009 bis 2017 war Prof. Dr. Ullrich Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg und von 2011 bis 2017 Vorsitzender der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK. Die Tätigkeit als hauptberuflicher Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg hat er nach dem Ende seiner Amtszeit als Präsident angetreten.


Vertreter der Hochschulrektorenkonferenz

Prof. Dr. Holger Burckhart, Universität SiegenProf. Dr. Holger Burckhart (1956) ist seit 2009 Rektor der Universität Siegen und seit 2012 HRK-Vizepräsident für Lehre und Studium, Lehrerbildung und Lebenslanges Lernen. Er absolvierte das Lehramtsstudium in den Fächern Deutsch, Sport und Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Rheinland (1976-1979) und an der Universität zu Köln (1982-1984). Nach dem Abschluss der ersten Staatsexamina für die Lehrämter der Sekundarstufe I und II nahm er ein Promotionsstudium an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln auf, wo er 1997 zum Thema „Diskursethik – Diskursanthropologie – Diskurspädagogik“ habilitierte. An der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln hatte Herr Burckhart eine Professur für „Anthropologie und Ethik in den Rehabilitationswissenschaften mit besonderer Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung“ inne, seit 2014 bekleidet er den Lehrstuhl für Bildungsphilosophie mit den Schwerpunkten Philosophische Anthropologie, Ethik und Wissenschaftstheorie an der Fakultät II, Bildung – Architektur – Künste an der Universität Siegen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen insbesondere die Allgemeine Wissenschaftstheorie, Transzendental- und Sprachphilosophie sowie philosophische Grundlagen der Pädagogik unter Berücksichtigung sonderpädagogischer Fragestellungen. Während seiner langjährigen Lehrtätigkeit an der Universität zu Köln war er Mitglied in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung, zuletzt Prorektor für Lehre, Studium und Studienreform (2007-2009). Bereits vor seiner Wahl zum HRK-Vizepräsidenten war Burckhart Mitglied der Ständigen HRK-Kommission für Lehre, Studium und studentische Angelegenheiten.


Ländervertreter

Ministerialdirigent Jürgen Gerber, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-WürttembergMinisterialdirigent Jürgen Gerber ist Leiter der Grundsatzabteilung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, wo auch das Thema „Qualitätssicherung und -entwicklung“ angesiedelt ist. Im Ministerium ist er seit 1986 tätig. Nach seinem Abitur in Lindau am Bodensee studierte Jürgen Gerber Rechtswissenschaften in Augsburg und Tübingen.

Ltd. Ministerialrat Daniel Köfer, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstDaniel Köfer ist seit Januar 2018 kommissarischer Leiter der Abteilung Hochschulen und Forschung im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Nach seinem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Mainz und absolvierte sein Referendariat in Darmstadt und Offenbach. Nach der 2. juristischen Staatsprüfung begann Daniel Köfer seine Tätigkeit in der Verwaltung des Hessischen Landtages, im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ist er seit 2003 in unterschiedlichen Funktionen und Abteilungen tätig.

Abteilungsleiter Dr. Michael Lehmann, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-AnhaltDr. Michael Lehmann (1959) studierte Katholische Theologie in Freiburg i.Br. und Maynooth/Irland. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Moraltheologie in Münster und seiner Promotion im Jahr 1991 war er von 1991 bis 2002 Referent in der CDU-Fraktion des Landtages von Sachsen-Anhalt. Von 2002 bis 2011 leitete er das Ministerbüro im Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, danach das Referat Grundschulen, Förderschulen, Wettbewerbe und ab 2012 das Ministerbüro im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, das im Jahr 2016 in Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung umbenannt wurde. Seit 2014 leitet Herr Dr. Lehmann die Abteilung Hochschulen, Wissenschaft und Forschung.

Ministerialdirigent Ralf Thönnissen, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-WestfalenRalf Thönnissen ist Leiter der Abteilung Hochschulen im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Ministerium ist er seit 1991 tätig. Nach seinem Abitur in Mönchengladbach studierte er Rechtswissenschaften in Köln.


Vertreter der Berufspraxis

Dr. h.c. Josef Beutelmann, Vorsitzender der Aufsichtsräte der Barmenia VersicherungenDr. h.c. Josef Beutelmann (1949) ist Vorsitzender der Aufsichtsräte der Barmenia Versicherungen. Seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann schloss er das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Köln sowie an der Universität zu Köln an. Seit 1976 ist er durchgehend für die Barmenia Versicherungen tätig. Von 1998 an leitete Josef Beutelmann 15 Jahre lang als Vorsitzender der Vorstände die Barmenia Versicherungsgruppe. 1999 wurde er zum Generaldirektor ernannt und wurde Mitte 2013 Vorsitzender der Aufsichtsräte. Dr. h.c. Josef Beutelmann war u.a. Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und von 2007-2015 Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Vorstandsvorsitzender des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (2004-2016). Im Jahr 2006 verlieh ihm der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal die Ehrendoktorwürde. Seit 2007 ist er Vorsitzender des Hochschulrates der Bergischen Universität Wuppertal.

Dr. Christina Gommlich, Senior Manager Economic, Trade & Social Policy Corporate Communications & Government Relations, BASF SEDr. Christina Gommlich (1971) studierte die Rechtswissenschaften an der Universität Mannheim und promovierte dort im Jahr 2000. Von 1997 bis 2001 war sie als Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Handels- und Wirtschaftsrecht und von 1998 bis 2001 als Dozentin für „Intellectual Property Rights and E. C. Competition Law“ an der Universität Mannheim tätig. Seit 2005 ist Dr. Gommlich Senior Manager Corporate Communications and Government Relations im Berliner Büro der BASF SE und vertritt deren politische Interessen in den Bereichen Arbeits- und Sozialpolitik, Bildungspolitik, Rechts-, Steuer- und Finanzpolitik, Handelspolitik, IT-Themen (Datenschutz, Industrie 4.0, Cybersicherheit) und Nachhaltigkeit. Seit 2015 ist sie zudem ebenda Compliance-Beauftragte. Dr. Gommlich ist seit 2012 Mitglied im BDA/BDI/HRK-Arbeitskreis Hochschule/Wirtschaft und seit 2014 im Ausschuss für Arbeitsrecht der BDA. Zudem ist sie Co-Chair des Trade Committee der AmCham Germany. Vor 2014 bis zu Ihrer Bestellung als Mitglied des Akkreditierungsrates war sie Mitglied der FIBAA-Akkreditierungskommission für institutionelle Verfahren.

Dr. Andreas Keller, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW)Dr. Andreas Keller (1965) ist seit 2007 Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands und Leiter des Bereichs Hochschule und Forschung, seit 2013 außerdem stellvertretender Vorsitzender der GEW. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Soziologie an der Philipps-Universität Marburg war er bis zu seiner Promotion 1999 dort wissenschaftlicher Mitarbeiter. Als GEW-Mitglied hat er sich seit 1990 ehrenamtlich in Gewerkschafts- und Hochschulgremien engagiert. Von 2000 bis 2002 war er als Referent für Wissenschafts-, Forschungs- und Hochschulpolitik bei der Fraktion der PDS im Deutschen Bundestag, danach bis 2004 Referent für Studium, Lehre und Auslandsaustausch an der Medizinischen Fakultät der Charité und von 2004 bis 2006 Leiter der Geschäftsstelle des Aufsichtsrats der Charité. Seit 2007 ist er Mitglied der Arbeitsgruppe "Fortführung des Bologna-Prozesses" von KMK und BMBF, seit 2008 Mitglied des Hochschulrats der Hochschule Fulda. Neben zahlreichen Ämtern ist er seit 2012 Vizepräsident des europäischen Dachverbands der Bildungsgewerkschaften EGBW. Er ist außerdem seit 2014 Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Neue Ziele des Europäischen Hochschulraums" der europäischen Bologna Follow-Up Group sowie seit 2017 Mitglied der europäischen Bologna Follow-Up Group.

PD Dr. Hans Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG MetallPD Dr. Hans-Jürgen Urban (1961) ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und dort für Sozialpolitik, Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung sowie für berufliche Bildung zuständig. Nach dem Abitur absolvierte er ein Studium der Politologie, Volkswirtschaftslehre und Philosophie an den Universitäten in Bonn, Gießen und Marburg. Im Jahr 2003 promovierte er am Fachbereich der Gesellschaftswissenschaften und Philosophie an der Phillips-Universität Marburg. Seit 1991 ist er für die IG Metall in verschiedenen Bereichen und Funktionen tätig. Beim Vorstand der IG Metall leitete er etwa die Abteilung Sozialpolitik oder den Funktionsbereich Gesellschaftspolitik/Grundsatzfragen/strategische Planung. 2007 wurde er zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied der IG Metall gewählt. Seit seiner Habilitation im Dezember 2014 (venia legendi für Soziologie) ist er zugleich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena als Privatdozent tätig und seit Oktober 2015 ist er Permanent Fellow am Kolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) »Postwachstumsgesellschaften« der Universität Jena.

Jörg Wollny, Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes BrandenburgJörg Wollny (1959) ist Ministerialdirigent in der Funktion des Leiters der Abteilung I im Ministerium des Innern des Landes Brandenburg und dort zuständig für Zentrale Querschnitts- und Modernisierungsaufgaben, E-Government und Vermessungsangelegenheiten. Nach dem Abitur absolvierte er ein rechtswissenschaftliches Studium und schloss dies im Jahr 1987 mit dem zweiten Staatsexamen ab. Bevor er 1992 in das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg wechselte, war er mehrere Jahre als Rechtsanwalt in München tätig.
Jörg Wollny ist Mitglied im Arbeitskreis VI der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK), der sich schwerpunktmäßig u.a. mit dem öffentlichen Dienstrecht und Fragen der Aus- und Fortbildung befasst. Im Akkreditierungsrat vertritt er die für das Dienst- und Tarifrecht zuständigen Landesministerien.


Studierende

Franziska Raudonat, Universität des SaarlandesFranziska Raudonat (1986) studiert im Masterstudiengang „Wirtschaftsinformatik“ an der Universität des Saarlandes. Sie war viele Jahre in den Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung aktiv und ist seit 2015 studentisches Mitglied im Qualitätsbeirat der HS Kaiserslautern und der HS Worms. Ebenso war sie von 2009 bis 2015 Mitglied der Akkreditierungskommission der evalag und Gutachterin in Verfahren der Programm- und Systemakkreditierung bei verschiedenen Agenturen.

Tilmann Schade, CAU KielTilmann Schade Tilmann Schade (1992) studiert seit 2011 in Kiel evangelische Theologie mit dem Ziel kirchlicher Abschluss / Pfarramt sowie seit 2017 Volkswirtschaftslehre im Bachelor. Seit 2014 ist er im AStA der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel aktiv und war dort unter anderem Referent für Studienangelegenheiten. Er war zudem Mitglied des Konvents der theologischen Fakultät und stellvertretender Vorsitzender des akademischen Senats der CAU sowie Mitglied in Ausschüssen der studentischen und akademischen Selbstverwaltung.


Internationale Vertreter

Prof. Dr. Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck Prof. Dr. Tilmann Märk (1944) ist Rektor der Universität Innsbruck. Er studierte von 1962 bis 1968 an der Universität Innsbruck Physik und Physiologie und wurde dort zum Dr. phil. promoviert. Von 1969 bis 1971 arbeitete Märk als Max Kade-Research-Fellow am Department of Electrical Engineering der University of Minnesota in Minneapolis, USA. Danach Zeit habilitierte sich Märk an der Universität Innsbruck im Fach „Experimentelle Atomphysik“. Nach einem Auslandsaufenthalt als Senior Visiting CIRES Fellow und Fulbright Scholar am Department of Chemistry der University of Colorado in Boulder, USA, erfolgte 1980 seine Ernennung zum Außerordentlichen Universitätsprofessor am Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck. 1987 wurde er Universitätsprofessor am Institut für Ionenphysik der Universität Innsbruck, dessen Leiter er von 1993 bis 2006 war. Seit 1987 ist Märk Adjunct Professor am Institut für Plasmaphysik der Universität Bratislava. Von 2003 bis 2012 war er Vizerektor für Forschung und im Jahr 2011 wurde er zum Rektor der Universität Innsbruck gewählt. Professor Märk hat über 800 Publikationen in referierten Zeitschriften veröffentlicht, mehrere Ehrendoktorwürden und internationale Research Awards erhalten und ist Mitglied zahlreicher internationaler Gremien, u.a. auch der Leopoldina. Neben seiner universitären Karriere hat er verschiedene Unternehmen geleitet und gegründet, darunter das spin-off Ionicon und die Universität Innsbruck Beteiligungs GmbH.

Prof. Dr. Martine Rahier, ehem. Rektorin der Universität NeuchâtelProf. Dr. Martine Rahier (1954) ist Professorin für Tierökologie und Entomologie an der Universität Neuchâtel in der Schweiz, wo sie bis 2016 auch Rektorin war. Nach ihrem Agraringenieursstudium an der Université libre de Bruxelles und Forschungsaufenthalten in Berkeley und an der Cornell University promovierte sie an der Universität Basel (1983) und habilitierte an der Universität Zürich (1993) im Bereich der Ökologie. 1994 folgte der Ruf an die Universität von Neuchâtel, an der sie im Jahr 2008 das Amt der Rektorin übernahm.
Prof. Dr. Martine Rahier war und ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen und hochschulpolitischen Beratungsgremien im nationalen und internationalen Kontext. So war sie beispielsweise Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Centre national de la recherche scientifique (CNRS) Paris (2002-2009) und Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Organ für Akkreditierung und Qualitätssicherung der Schweizerischen Hochschulen (OAQ). Sie hatte den Vorsitz in der Delegation Qualität der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) und war von 2013 bis 2015 Präsidentin des Vereins swissuniversities, welcher die drei bestehenden Schweizer Rektorenkonferenzen zu einer einzigen Konferenz zusammenführte. Seit 2015 ist sie Vizepräsidentin der European Universities Association (EUA) und seit 2017 Mitglied im Board von AQ Austria und im Stiftungsrat von WWF Switzerland.


Vertreter der Agenturen (mit beratender Stimme)

Prof. Dr. Reinhard Zintl, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (em.) Prof. Dr. Reinhard Zintl (1945), studierte nach dem Abitur Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie an der Universität Freiburg und wurde dort 1972 um Dr. phil. in Politikwissenschaft promoviert. Anschließend wurde er Assistent im Fach Politikwissenschaft der Universität Regensburg und studierte zugleich Volkswirtschaftslehre, was er 1976 mit einem Diplom abschloss. Dort wurde er 1982 in Politikwissenschaft habilitiert. Von 1982 bis 1993 hatte Professor Zintl den Lehrstuhl für Sozialpolitik an der Universität der Bundeswehr im München inne, von 1993 bis 2010 den Lehrstuhl für Politische Theorie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Im Jahr 2010 wurde er zum „Emeritus of Excellence“ der Trimberg Research Academy an der Universität Bamberg ernannt.

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Zum Auftakt zur konstituierenden Sitzung des neuen Akkreditierungsrates am 19.02.2018 finden Sie hier weitere Informationen.

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